AKTUELL

Die diesjährige Wissenschaftliche Jahrestagung findet am 6.6. + 7.6.18 in Esslingen statt.

Das Thema ist „Digitaler Dschungel und Beziehung – gut Beraten in der digitalen Welt“

Die Flyer werden zeitnah versandt.

 

http://lag-bw.net/wp-content/uploads/2018/04/LAG_FlyerWissJT2018.pdf


Liebe Kolleginnen und Kollegen,


dieses Projekt zur Qualitätssicherung der Beratung zum Elternkonsens wurde als Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe bei der KVJS beantragt. Es wird vom Landesjugendamt vom 1.09.2016 bis 30.06.2019 gefördert. Die Weiterentwicklung bzw. die Ergebnisse sollen allen Beteiligten im Projekt Elternkonsens (Eltern, Kinder und Fachkräften an Beratungsstellen) zu Gute kommen.


Ziel des Projekts ist es die Wirksamkeit der Beratung zum Elternkonsens zu optimieren durch eine Evaluation der Beratungsprozesse. Dazu wurden nun Evaluationsbögen entwickelt, die hilfreich sind um den Beratungsprozess zu steuern und auszuwerten. Durch die anonyme Auswertung einer großen Anzahl von Beratungsprozessen (ca. 100 +x abgeschlossene Beratungen) lassen sich die förderlichen und hemmenden Faktoren dieser Beratungsform ( Mediation nach Trennungskonflikten) herausarbeiten.
Die Projektergebnisse werden veröffentlicht und wir hoffen damit etwas dazu beizutragen, die Beratungspraxis zum Elternkonsens zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass sich zum Projektabschluss auch die Fragebögen für unsere Beratungspraxis weiter optimieren lassen. Die Anregungen anderer Beratungsstellen werden wir dabei dankbar aufgreifen.


Auf der KVJS-Jahrestagung in Herrenberg-Gültstein im Juli 2017 wurde unser Projekt den Leitungskollegen/-innen vorgestellt und am 11.09.2017 wurden die Leitungsverantwortlichen angeschrieben mit dem Hinweis, dass die beigefügten Evaluationsbögen auch bald auf unsere Homepage zu finden sind.


Es sind einige Psychologische Beratungsstellen, die sich inzwischen bereit erklärten, unser Bögen in der Beratungspraxis einzusetzen und sie uns nach Ende der Beratung zuzusenden.
Nach unserer Erfahrung sind die Bögen hilfreich in der praktischen Anwendung. Es gelingt den Fachkräften leicht auch die Eltern zur Mitarbeit zu gewinnen, wenn die Bögen als nützlich für den Beratungsprozess eingeführt werden.


Wir wollen noch weitere Interessenten gewinnen sich an der Evaluation zu beteiligen, da unser Projekt bis Juni 2019 befristet ist und wir bis Ende des Jahres 2018 möglichst viele abgeschlossene Bögen auswerten wollen.


Wir freuen uns sehr über weitere Beratungsstellen, die unsere Bögen einsetzen und uns die abgeschlossenen Beratungsprozesse zusenden. Die Anonymität der Auswertung wird zugesichert.
Berater und Eltern sind lediglich über eine Fallnummer zu identifizieren, über die nur die jeweilige Beratungsstelle bzw. Fachkraft verfügt. Ein Code für die jeweilige Stelle bzw. Fachkraft an der Beratungsstelle ist mit uns zu vereinbaren. Der Einsatz der Bögen ist selbstverständlich freiwillig und deshalb können sich auch nur einzelne Fachkräfte aus Beratungsstellen beteiligen.

Auf unserer Homepage
http://www.landkreis-ludwigsburg.de/deutsch/buerger-info/kinder-jugendliche/psychologische-beratungsstelle/

finden sich unter „download“ eine Information zum Projekt sowie alle Evaluationsbögen (Übersicht dieser pdf-Dateien, siehe unten).

Beratungsstellen, die die Bögen nur unter eigenen Logo bzw. Namen einsetzen wollen, können wir auf Anfrage, die jeweiligen Dateien zusenden.


Es wurden 4 Bögen für die Berater/-innen (Beginn, Sitzungsbogen, Abschluss und Nachbefragung) und 4 Bögen für Eltern entwickelt, die jeweils von einem Elternteil (Beginn, Sitzung, Abschluss) auszufüllen sind. Die Nachbefragung nach 3-6 Monaten ist bevorzugt als persönliches Gespräch zu führen. Falls sich dies nicht verwirklichen lässt, kann die Befragung per Telefon oder schließlich über die Zusendung eines Bogens erfolgen.
Wir empfehlen für die praktische Anwendung zur leichteren Unterscheidung die Bögen für Eltern (grün) und Berater (blau) in verschiedenen Farben auszudrucken. Auf Anfrage senden wir gerne ein Set dieser Bögen zu.



Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns über Rückmeldungen.


Mit freundlichen Grüßen

Uwe Knödler

Leiter der Psychologischen Beratungsstelle

Landratsamt Ludwigsburg

Kreishaus, Hindenburgstr. 40

71638 Ludwigsburg

Tel.:07141/ 144 – 2529 (Sekretariat)

Fax:07141/ 144 – 2778

E-Mail:Uwe.Knoedler@landkreis-ludwigsburg.de




„Qualitätssicherung in der Beratung zum Elternkonsens“ (KVJS-Projekt 2016-2019)
 

 

Information zum KVJS-Projekt (Word-Datei)  

Übersicht Evaluationsbögen (Word-Datei)  

Anwendung der Bögen (Word-Datei)  

Anschreiben der Eltern (Vorschlag) (Word-Datei)  

Beginn Elternkonsensberatung  

Sitzungsbogen Eltern  

Abschlussbogen Eltern  

Nachbefragung Eltern  

Beginn Berater/-in  

Sitzungsbogen Berater/-in  

Orientierungshilfe zur Konfliktbewertung  

Abschlussbogen Berater/-in  

Nachbefragung Berater/-in

 

Hinweis: Auf Anfrage erhalten Sie die Dokumente auch als Word-Datei.
 

*** Neue Telefonnummern für Durchwahlen beim Landratsamt. Informationen dazu auf www.landkreis-ludwigsburg.de ***

 

10.07.2017

KJSG (noch) nicht geschafft …

… nachdem der Bundestag den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum SGB VIII am 30.06.2017 beschlossen hatte (incl. einiger kleiner Änderungen aus dem zuständigen Ausschuss) …

… lag es nun am Bundesrat, ob es zum Gesetz wird oder nicht. Für seine Sitzung am 07.07.2017 wurde jedoch kurzfristig entschieden, die Behandlung und einen Beschluss von der Tagesordnung zu nehmen …

… und da die nächste Sitzung des Bundesrats für den 22.09.2017, also zwei Tage vor der Bundestagswahl, terminiert ist, ist wohl eher wahrscheinlich, dass dieses Gesetzesvorhaben nicht kommen wird; dass der Bundesrat vielmehr auf seine eigene Expertise hört, die erheblichen Veränderungsbedarf sahen (s.u.).

… bleibt nun nur zu hoffen, dass die nächste Bundesregierung einen neuen aber qualitativ besseren Anlauf nimmt, der von Fachverstand, Partizipation, einem sinnvollem Zeitmaß und wirklichem Reformgedanken gekennzeichnet ist. Oder anders ausgedrückt, dass die Inklusion in handwerklich guter Weise in das sehr wertvolle Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) eingearbeitet wird – damit es für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation ist!


Bundestag beschließt KJSG am 30.06.2017

Kinder stärken – nicht den Staat

In seltener Einmütigkeit wehrten sich seit Frühsommer letzten Jahres die Fachverbände gegen eine für Familien und Eltern unfreundliche Sparpolitik, die sog. SGB VIII-Reform. Denn neben der längst fälligen Implementierung des Inklusionsgedankens in das SGB VIII drohten bei der Gesetzesnovellierung eine starke Einschränkung der Rechte der Betroffenen einerseits und eine Ausweitung der Eingriffsrechte des Staates andererseits.

Zwar wurden im Spätherbst die ursprünglichen Pläne aufgegeben, was einen Teilerfolg darstellte. Allerdings ist dem Vorhaben der Inklusion nicht genüge getan und im Zuge einer Neubeschäftigung mit dem SGB VIII in der nächsten Legislaturperiode stehen vielleicht wieder Kernelemente der Jugendhilfe mit dem Ziel von Einsparungen zur Disposition. Die Chance, um der Fachlichkeit sowie einer offenen und fairen Partizipation willen, das „Reformvorhaben“ ganz zu kippen, wurde leider vertan. Dabei hat die Expertenanhörung am 19.06. dazu eine Möglichkeit geboten. Denn alle Expertinnen und Experten hatte einige bis sehr deutliche Kritikpunkte benannt und die meisten zwischen den Zeilen zu einem Ablassen des Gesetzesbeschlusses geraten.

Am 29./30. Juni – um die Mitternachtszeit – hat der Bundestag den Entwurf der Bundesregierung für ein Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) nun doch beschlossen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Bundesrates, die zu erwarten ist, und das Gesetz tritt ab dem 01.01.2018 in Kraft.

Nachfolgend einige Texte und der Link zum Beschluss:

>> Link zu den Texten und dem Beschluss zum KJSG (Deutscher Bundestag)

>> Gesetzentwurf KJSG

>> Synopse zum Gesetz KJSG

>> Beschlussempfehlung zum Gesetzentwurf KJSG

>> Pressemitteilung zum Beschluss des KJSG

 

Fachtag am 16.03.2017 in Stuttgart

„Zukunft der Erziehungsberatung gefährdet?“
mit Mitgliederversammlung

Am 16.03.2017 hatte die LAG für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e.V. einen Fachtag zum Reformprozess und den Arbeitspapieren SGB VIII veranstaltet.

>> Meine Ausführungen vom Fachtag

>> hier zum ausführlichen Programm

 

Ich wünsche Ihnen eine gute und produktive Zeit
herzliche Grüße
Ihr Bodo Reuser

Wissenschaftliche Jahrestagung 2016

Am 2. und 3. Juni 2016 fand unsere Wissenschaftliche Jahrestagung in Freiburg statt. Unter dem Thema: „Brüche und Neuanfänge“ referierten Prof. Dr. Dr. Jan I. Kizilhan über „Migration – Flucht und Trauma“ , Dr. Katharina Behrendt über die „Entfremdung in Eltern-Kind-Beziehungen“ und Prof. Dr. Susanne Guski-Leinwand über „Individuelle Resilienz bei der Weitergabe von Traumata“ .

In 10 Arbeitsgruppen wurde das Thema „Brüche und Neuanfänge“ weiter vertieft.

Berichte von der Tagung werden demnächst hier veröffentlicht bzw. in den nächsten LAG-Nachrichten.

Wissenschaftliche Jahrestagung 2015

Am 25. und 26. Juni 2016 fand in Reutlingen die Wissenschaftliche Jahrestagung  statt. Thema war die „Methodenvielfalt in der Erziehungsberatung“

Ausführliche Berichte sind in unseren LAG-Nachrichten 01/2015 veröffentlicht.

Wissenschaftliche Jahrestagung 2014

Am 22. und 23.05.2014 fand unsere Wissenschaftliche Jahresstagung in Ludwigsburg statt; sie stand unter dem Motto: Wie wirkt Erziehungsberatung?

Neben Vorträgen von den Herren Dr. Prior, Dr. Tschacher, Dr. Strauß und Weber wurden am Donnerstag nachmittag für die rund 100 TeilnehmerInnen interessante Workshops angeboten.

Ausführliche Berichte veröffentlichen wir hier bzw. in unseren LAG-Nachrichten 01/2014.

Wissenschaftliche Jahrestagung 2013

Am 20. und 21.06.2013 fand unsere diesjährige Wissenschaftliche Jahrestagung in Friedrichshafen statt.
Thema: „Zwischen Anordnung und Eigensinn – Chancen und Risiken in der Erziehungsberatung“.

Informationen über die Vorträge und die Arbeitsgruppen nach der Sommerpause an dieser Stelle bzw. in der nächsten Ausgabe der LAG-Nachrichten.

Fachtag 2013

Am 30.01.2013 fand unser Fachtag „ZUKUNFT ERZIEHUNGSBERATUNG – DAS KRITISCHE JAHRZEHNT“
in Stuttgart statt. Etwa 80 Personen nahmen daran teil.

Die beiden Vorträge

„Das kritische Jahrzehnt – Der demografische Wandel und die Herausforderung für die Erziehungsberatung“ von Herrn Dr. Ullrich Bürger, KVJS

„Zukunft Erziehungsberatung – zukunftsweisende Unterstützung der und durch die Erziehungsberatung“ von Herrn Dpl.-Psych. Bodo Reuser, LAG BaWü

stehen als Download zur Verfügung

Vortrag 1 – Bürger: Download hier
Vortrag 2 – Reuser: Download hier